Unternehmensstruktur

Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Am 12.11.2010 hat uns die Q-Realstate GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass die Q-Realstate GmbH sowohl mit mehr als einem Viertel am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist, als auch eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft erworben hat.

Nach § 17 Aktiengesetz besteht somit zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2012 für die informica real invest AG ein Abhängigkeitsverhältnis zur Q-Realstate GmbH, Wien.

Prognosebericht:
Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns (Chancen und Risiken)

Die informica real invest AG erwirbt, finanziert, optimiert und vermietet Wohn- und Gewerbeimmobilien. So gründete die Gesellschaft im Zuge der Unternehmenssteuerreform in der Vergangenheit verschiedene Tochtergesellschaften. Region-bezogene Bestandsimmobilien werden in einzelne Objektgesellschaften erworben, die zu 94 Prozent von der Muttergesellschaft und zu 6 Prozent von der informica Beteiligungs AG gehalten werden. Diese steueroptimierte Struktur gibt der Gesellschaft mehr Flexibilität im Aufbau der Bestandsimmobilien sowie deren Vermarktung.

Um Ihre Investitionsmöglichkeiten zu erhöhen hat die Gesellschaft ihr Geschäftsmodell an einen Joint Venture Partner herangetragen, mit dem sie im Berichtsjahr zusammen Bestandsobjekte in Leipzig erworben hat.

Auch in Zukunft wird die informica real invest AG im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten versuchen, das Portfolio zu vergrößern und unterbewertete Immobilienobjekte anzukaufen. Durch die gezielte Weiterentwicklung der Bestandsimmobilien sollen die Mieteinnahmen gesteigert werden und einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsergebnis beisteuern. Durch Realisierung bisher unverzinslicher Immobilieninvestments und entwickelter Bestandsimmobilien soll der Gesellschaft Kapital zufließen, um Ausschüttungen an die Aktionäre zu ermöglichen.

Die aktuell laufende Rendite aus den annualisierten Nettokaltmieten, bezogen auf die bilanzierten Immobilienwerte, beträgt für die Bestandsimmobilien 7,59 Prozent. Gleichzeitig geht der Vorstand von der Umsetzung weiterer Mietanpassungen auf bestehende Mietverhältnisse aus, die über dem Niveau des Jahres 2012 liegen sollten.

Die informica hat ihren Schwerpunkt in der Bestandshaltung, nutzt aber in Einzelfällen opportunistische Gelegenheiten. Projektentwicklungen sind mit Ausnahme von Vermietungsobjekten, die zur Aufteilung und zum Weiterverkauf geeignet sind, nicht mehr Bestandteil der geschäftlichen Ausrichtung. Für die noch laufenden Projektentwicklungen ist der Exit vorgesehen.

Wegen der gestiegenen Ankaufsrenditen und der sehr hohen Nachfrage nach Wohnungseigentum sieht der Vorstand vor allem die Chance qualitativ hochwertige Immobilen zu erwerben, die zum Aufteilen in Wohnungseigentum geeignet sind und anschließend in den Markt gegeben werden können. Derzeit kann mit einem hohen Eigenkapitaleinsatz das niedrige Zinsniveau genutzt werden, um nach der Entwicklung der Portfolios nennenswerte Veräußerungsgewinne zu erzielen.

Durch ein weiter steigendes Ergebnis aus der Vermietung der im Eigentum des Konzerns gehaltenen Immobilien, der Liquiditätsschaffung aus geplanten Abverkäufen von bereits entwickelten Bestandsimmobilien und abgeschlossenen Projektentwicklungen sowie der damit verbundenen, allerdings zurückhaltenden, Neuakquisition von renditestarken Immobilien sollte das Geschäftsjahr 2013 positiv abgeschlossen werden.

 

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